Internationalisierung: Das bedeutet die Frankreich-Wahl für dein Startup

 

Zielmarktauswahl für die Startup-Internationalisierung in Zeiten politischen Wandels unserer größten Handelspartner

Mit den USA, Frankreich und Großbritannien befinden sich die Top 3 der größten Importeure deutscher Produkte gleichzeitig in einer Phase politischen Umschwungs. Am Sonntag wird die entscheidende Runde der Frankreich-Wahl eingeläutet. Was das für die Internationalisierung eures Startups bedeuten kann und worauf ihr bei der Zielmarktauswahl achten müsst, erfahrt ihr in folgendem Beitrag.

Die wichtigsten Handelspartner Deutschlands

Was bisher geschah

Großbritannien – Der Verlierer

 

Am 23.06.2016 hat sich die Mehrheit der Briten für den Brexit entschieden, also dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Die möglichen Konsequenzen für Startups und Online-Händler hat die Journalistin Susanne Gillner von der Internet World Business in diesem Artikel dargestellt.

Hierzu zählen bei den Online-Shoppern aus Deutschland und den anderen EU-Ländern steigende Liefergebühren sowie unterschiedliche Steuer- und Zollsysteme. Dieser mögliche Attraktivitätsverlust britischer Unternehmen könnte den Einkauf von Produkten aus Großbritannien uninteressant machen.

Auf der anderen Seite werden die EU-Unternehmen größere Hürden überwinden müssen, wenn sie sich in Großbritannien niederlassen möchten, da die für die EU-Länder einheitlichen Richtlinien aus den Bereichen Datenschutz, Verbraucherschutz und Umweltschutz dort in Zukunft keine Anwendung mehr finden werden. Es sei denn, Großbritannien würde die eigenen, neuen Richtlinien inhaltlich nicht verändern.

In diesen Tagen beginnen die ersten Schritte der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien. Wir sind gespannt, was diese ergeben.

 

USA – Der Gewinner

 

Der Blick über den großen Teich dürfte laut Jochen G. Fuchs von der t3n hingegen hoffnungsvoller sein. Dieser sieht vor allem eine Chance darin, dass der neue US-Präsident Trump, der seit dem 20.01.2017 im Amt ist, strengere Bedingungen für eine Einfuhr chinesischer Waren stellen wird. Diese Haltung gegenüber China kann zu einem Türöffner für EU-Exporteure werden.

Auch die ZEIT berichtete kürzlich über sich anbahnende Verhandlungen zwischen den USA und der Europäischen Kommission für ein (neues), transatlantisches Handelsabkommen.

Wir bleiben dran.

 

Frankreich – Ein Happy End?

Und wie sieht es mit Frankreich aus? Hierüber werden wir am kommenden Sonntag, dem Tag der Stichwahl zwischen der rechtspopulistischen Marine Le Pen, die den Frexit plant und dem Europa-zugewandten Emmanuel Macron Gewissheit haben.

Auch wenn wir in Deutschland uns ganz klar Macron als zukünftigen Präsidenten Frankreichs wünschen und auch zuversichtlich sind, dass er die Frankreich-Wahl tatsächlich gewinnen wird – für viele Franzosen, insbesondere für die Anhänger des Linkspartei-Gründers Jean-Luc Mélenchon ist es eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Deshalb ziehen viele Mélenchon-Wähler in Erwägung, sich der Stimme zu enthalten. Dies könnte Marine Le Pen jedoch in die Hände spielen. Für eure Internationalisierung und den Online Handel würde dies ähnliche Konsequenzen mit sich bringen, wie im Fall Großbritannien.

 

Wie vernünftig sind die Franzosen?

Ich selbst habe zu Frankreich schon immer eine sehr enge Beziehung gehabt und einige Jahre dort gelebt. Ich kenne das Land und seine Leute. Auch während der ersten Wahlrunde war ich in Paris und konnte mir ein persönliches Bild von der Stimmung dort machen.

Wollen wir hoffen, dass die Franzosen für Europa wählen. Denn nur so bleibt Frankreich ein attraktiver Partner und kommt als potentielles Zielland für eure Auslandsexpansion in Frage.

 

Zielmarktauswahl für eure Startup-Internationalisierung

Was es sonst noch bei der Zielmarktauswahl für die Internationalisierung eures Startups zu beachten gilt und auf welche Kriterien ihr die potentiellen Zielländer überprüfen müsst, könnt ihr hier nachlesen, wo ihr auch eine kostenlose Checkliste zum Download findet.

Und für alle, die dieses Jahr endlich ihre Internationalisierungspläne umsetzen möchten, kann unser Frühbucherrabatt interessant sein: Bis zum 31. Mai 2017 gibt es 50% Rabatt auf unsere Zielmarktberatung. Wir unterstützen euch bei der internen Ressourcenanalyse, wählen potentielle Zielmärkte aus und bestimmen schließlich die Zielländer für eure Auslandsexpansion. Meldet euch einfach per Email oder über das Kontaktformular für eine kostenlose Erstberatung.